Von meiner Familie, für eure.
Ich wollte immer die Geschichten meiner Großeltern festhalten. Also habe ich getan, was man eben tut: ein schönes Erinnerungsbuch zum Ausfüllen verschenkt.
Es kam nie über die ersten zwei Seiten hinaus.
Nicht, weil die Geschichten gefehlt hätten — sondern weil ein leeres Buch sich wie eine Aufgabe anfühlt. Schreiben ist mühsam, der Alltag kommt dazwischen, und „irgendwann" rückt immer weiter weg. Dabei war das Erzählen nie das Problem. Nur das Aufschreiben.
Also habe ich es selbst in die Hand genommen und Nachklang gebaut: Erinnerungen festhalten, indem man einfach spricht — und ein wöchentliches Ritual, bei dem die ganze Familie mithört. Damit aus „irgendwann" endlich „jede Woche" wird. Und damit die Stimme bleibt, wenn alles andere geht.
Von meiner Familie, für eure.
Michael, Gründer von Nachklang