Der Ablauf in fünf Schritten
Du richtest deinen Nachklang ein
Nach dem Kauf beantwortest du ein paar kurze Fragen zu dir: woher du kommst, wer zu deinem Leben gehört, was dir wichtig ist. Daraus entsteht deine persönliche Fragenliste. Du siehst jede Frage, bevor sie gestellt wird, und kannst Fragen ändern, entfernen, eigene hinzufügen und die Reihenfolge festlegen.
Zum Schluss legst du deinen Takt fest: an welchen Wochentagen und zu welcher Uhrzeit du erzählen möchtest. Das dauert insgesamt etwa zehn Minuten, und du kannst jederzeit unterbrechen, alles bleibt gespeichert.
Deine Frage kommt zu dir
Zum vereinbarten Zeitpunkt bekommst du eine Nachricht mit einer einzigen Frage. Keine Liste, keine Hausaufgabe, eine Frage. Standardmäßig kommt sie per WhatsApp, auf Wunsch auch per E-Mail.
Es gibt keine Frist. Wenn du heute keine Zeit oder keine Lust hast, wartet die Frage auf dich. Wenn dir zu einer Frage gar nichts einfällt, überspringst du sie, und sie kommt später noch einmal vorbei.
Du erzählst, wie dir der Schnabel gewachsen ist
Du drückst auf das Mikrofon und sprichst. So, wie du es einem Enkel am Küchentisch erzählen würdest, mit Umwegen, mit Pausen, mit allem. Genau das macht die Geschichte später lebendig.
Du kannst zu einer Frage so viele Nachrichten schicken, wie du magst, auch noch am nächsten Tag. Fotos schickst du einfach mit, sie landen im Buch neben der passenden Geschichte. Und wenn du lieber tippst als sprichst, tippst du.
Aus dem Erzählten wird eine Geschichte
Deine Aufnahme wird zunächst wortgetreu verschriftlicht. Danach entsteht daraus ein flüssiger Text: Füllwörter, Versprecher und Wiederholungen fallen weg, aber inhaltlich bleibt alles erhalten, was du erzählt hast. Es kommt nichts dazu, was du nicht gesagt hast.
Meist rund eine halbe Stunde nach deiner letzten Nachricht liegt die fertige Geschichte in deinem Konto. Du kannst sie lesen, Wort für Wort bearbeiten oder in einem anderen Erzählstil neu schreiben lassen. Sie bleibt deine Geschichte.
Dein Buch entsteht
Mit jeder beantworteten Frage wächst dein Buch. In deinem Konto siehst du jederzeit, wie viele Seiten es gerade hätte, wählst dein Cover, ordnest die Kapitel und siehst dir eine Vorschau an.
Wenn du zufrieden bist, gibst du dein Buch zum Druck frei. Elf bis vierzehn Tage später liegt es in deinem Briefkasten, versandkostenfrei. Neben den Kapiteln stehen kleine QR-Codes: Wer sie scannt, hört deine echte Stimme.
Warum wir fragen, statt schreiben zu lassen
Fast jeder Mensch trägt eine Geschichte mit sich, die niemand aufschreibt. Nicht die großen Daten, die stehen in Dokumenten. Sondern das Dazwischen: wie sich eine Kindheit angefühlt hat, wovor jemand Angst hatte, worüber er heute noch lachen muss.
Genau das verschwindet als Erstes, wenn niemand es festhält. Und die meisten halten es nicht fest, weil „schreib doch mal deine Lebensgeschichte auf" eine unmögliche Aufgabe ist. Wo soll man anfangen? Wie viel ist genug?
Eine einzelne, gut gestellte Frage löst dieses Problem. Sie gibt einen Anfang vor, sie ist in fünf Minuten beantwortet, und sie erzeugt keinen Druck. Fünfzig davon ergeben ein Leben.
Der Unterschied zum Diktiergerät: Eine Aufnahme allein hört sich später niemand an. Ein Buch legt man auf den Tisch, blättert darin und gibt es weiter. Deshalb ist beides drin: der lesbare Text und, per QR-Code, deine Stimme.
Häufige Sorgen, ehrlich beantwortet
„Ich bin kein guter Erzähler."
Das sagen fast alle am Anfang, und fast alle liegen falsch. Es geht nicht um druckreife Sätze, sondern darum, dass du dich erinnerst. Das Sortieren übernehmen wir. Die schönsten Kapitel entstehen fast immer aus den Antworten, bei denen jemand abgeschweift ist.
„Ich habe nichts Besonderes erlebt."
Deine Kinder und Enkel sehen das anders. Für sie ist genau das Alltägliche das Interessante: wie man damals eingekauft hat, wie ihr euch kennengelernt habt, welches Lied im Radio lief. Das erzählt niemand von selbst, danach muss man fragen.
„Ich habe keine Zeit."
Eine Antwort dauert selten länger als fünf Minuten, und du bestimmst, wie oft eine Frage kommt. Wer einmal pro Woche erzählt, hat nach einem halben Jahr ein Buch.
„Was ist, wenn es mir nicht gefällt?"
Dann bekommst du dein Geld zurück. Du hast dreißig Tage Zeit, das zu entscheiden, unkompliziert und ohne Begründung.
Nachklang verschenken
Viele kommen zu uns, weil sie die Geschichte ihrer Eltern oder Großeltern bewahren möchten. Das geht genauso: Du richtest alles ein, wählst die Fragen aus und legst fest, wann die erste Frage ankommen soll. Die beschenkte Person muss nichts installieren und nichts einrichten, sie bekommt einfach eine Nachricht und antwortet darauf. Hier geht es zum Geschenk-Paket.
Fang mit einer Frage an
Beantworte ein paar kurze Fragen, dann stellen wir dir dein Paket zusammen. Das dauert zwei Minuten und kostet nichts.
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